Election, Road Trip, Florida kompakt…

Eigentlich wollte ich mich nicht zu der US –  Wahl äußern, jetzt  mache ich es  angesichts der vielen Nachfragen aus Deutschland trotzdem.

Zuallererst hat mich die einseitige Berichtserstattung der deutschen Medien etwas erschreckt – dort wurde Trump  verteufelt und Clinton (fast) gelobt. Die Amerikaner sehen die beiden Kandidaten der Wahl etwas differenzierter. Ihnen ist und war zwar Bewusst das weder Clinton noch Trump die Rolle der „Retter der Nation“ ausfüllen werden können, doch ebenfalls ist ihnen klar, dass sich mit einer Präsidentschaft von Clinton nichts in Amerika verändern wird.

Trump dagegen steht für Veränderungen, ein Mann aus der Wirtschaft ohne jegliche politische Erfahrungen. Er ist für die Fähigkeit bekannt, dass er immer die besten Leute ihres Fachs um sich scharen kann und vielleicht ist es ja mal gut, dass ein nicht Politiker die Zügel in der Hand hat. Wir werden sehen… Dies bedeutet im Übrigen nicht, dass ich seine Präsidentschaft gut heiße, sondern dass aus meiner Sicht die deutschen Medien nicht Fair und sehr Einseitig berichtet haben.

In einem sind sich jedoch alle Amerikaner sicher. Er wird für Veränderungen in den nächsten 4 Jahren Sorgen, ob es gute oder schlechte werden, müssen wir sehen!


Nun zu dem erfreulichen Teil meines Berichts – das Thanks Giving Fest hat meine Vermieterin zum Glück um eine halbe Woche vorverlegt, da ich über die beiden Feiertage und das anschließende Wochenende ein Road Trip nach Florida geplant hatte. Das amerikanische Thanks Giving besteht aus einem riesigen Truthahn und einem unglaublich leckeren Buffet. Natürlich lassen sich die Amis nicht lumpen und servieren eine Vor- und Nachspeise. Kurz gebetet haben wir übrigens auch noch, denn Inhalt des Gebets habe ich aber leider nicht ganz verstanden…

Der Road Trip startete am Mittwochnachmittag im Thanks Giving Stau. Nach einer unglaublich langen Autofahrt und mit nur kurzen Stopps kamen wir in St. Augustin, der ältesten Stadt der USA an. Nach kurzer Hotelsuche ging es gleich in das St. Augustiner Nachtleben. Überrascht wurden wir von dem selbst für deutsche Verhältnisse günstige Bier, schöne Kneipen und nette Leute. Den Vormittag verbrachten wir mit Sightseeing. Kleine Bunte Holzhäuser zeichnen das Stadtbild des ursprünglichen St. Augustin. Der südeuropäische Flair der Stadtgründer ist noch heute überall zu spüren.

Anschließend ging es, mit kurzen Pausen am Strand und am Cape Canaveral, an der Küste entlang nach Miami Beach. Den Abend begannen wir in einem mexikanischen Restraunt und einem Bier mit Eis am Strand. Das Nachtleben von Miami lies etwas auf sich warten, doch am Ende fanden wir trotz Thanks Giving einen ziemlich coolen Club. Um hinein zu gelangen, musste man von einem Takkorestraunt, durch eine Toilette, in den Club gehen. Hat sich gelohnt! 🙂

Das Frühstück am Freitag genossen wir mit Blick auf den South Beach. Am Strand verbrachten wir den Vormittag schwimmend, schlafend und joggend. Gegen zwölf brachen wir in Richtung Key West auf. Die Straße säumt sich erst übers Festland und dann auf vielen kleineren Inseln, unterbrochen von Brücken in Richtung des südlichsten Punkt der USA. Angekommen genossen wir den Sonnenuntergang mit Magnum Mandel Eis und einer Cola… Den Abend verbrachten wir in einem kleinen italienischen Restraunt bei Spagetti und Muscheln – fabelhaft!

Der Samstag startete schon recht früh in Richtung Evergaldes.  Mit der Standard Touristenbootstour versuchten wir einen Eindruck von einer Landschaft zu gelangen, von der wir alle von Filmen eine feste Vorstellung hatten. Die Bootstour erfüllte all meine Vorstellung und wir sahen wilde Tiere, sogar ein oder zwei Alligatoren. Die anschließende Schlangen und Alligatorenshow grenzte für mich etwas an Tierquälerei.. nun ja…

Mittag ging es durch die Everglades nach Sarasotar an den Strand. Nach einem super kurzen Bad im Golf von Mexiko versuchten wir noch die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Für die Kälte wurden wir jedoch mit einer der schönsten Sonnenuntergänge meines Lebens entschädigt. Noch ein paar Worte zu dem Sand: Der Sand am Strand von Sarasotar ist sehr weiß und fein. Trotzdem klebt er wunderbar zusammen. Eine besonders schöne Sandburg gibt es in der Gallerie zu sehen.

Den Sonntagvormittag verbrachten wir am Strand. Gegen Mittag machte uns das Navi leider klar, dass es Zeit ist zu gehen. Auf dem Weg vom Strand zum Auto kamen wir bei einer Feier von einem Yachtclub vorbei. Netterweise wurden wir zum Essen eingeladen.

Grandioser Abschluss!

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Roadtrip von LA nach San Francisco

Hajo hat Urlaub und feiert den längsten Geburtstag seines Lebens. Ich fing um 12.00 Uhr deutscher Zeit an und hörte in LA um 11.59 pm auf – 33h. 🙂

Nach einer kleinen Geburtstagsfeier in Atlanta flog ich am 23. früh morgens nach LA. Nach einer abenteuerlichen fahrt in der U – Bahn wurde ich mit dem Wohnmobil von Tine, Manuel und Stefan aufgesammelt. Den Abend verbrachten wir bei einem Anaheim Ducks Eishockeyspiel und später bei (WELDE) Bier am Strand und im Wohnwagen. Die leere Weldeflasche hat es trotz einer kleinen Diskussion mit dem Flughafensicherheitspersonal im Handgepäck bis nach Atlanta geschafft.

Am Montag schauten wir uns LA an. Leider habe ich in meinem Leben noch nie eine dreckigere und uneinladende Stadt gesehen. Selbst der Walk of Fame war schmutzig und nicht einmal ein bisschen pompös wie man ihn sich vorstellt.

Den Dienstag verbrachten wir mit Surfen am Meer. Hätte zwar ein wenig mehr Übung gebraucht, machte aber super viel Spaß. Der Surfboardverleih war ein unglaublich cooler und lässiger Laden. Deshalb musste eine neue Cap her.

Den Mittwoch und teile des Donnerstags verbrachten wir auf dem Highway 1. Großartige Landschaft die man gar nicht auf Fotos festhalten kann. Ich habe es trotzdem versucht – aber seht selbst. 😉

Donnerstagabend verbrachten wir, wegen Regen, mit Puzzeln. Leider sind wir an den 1000 Teilen gescheitert. Freitag ging es dann nach San Francisco / San Jose wo das Wohnmobil abgegeben werden musste. Dort übernachteten wir bei einer Freundin von Stefan.

Die Rückreise nach Atlanta unternahm ich von Oakland Aiport. Um dort hinzu gelangen fuhr ich mit dem Zug und den örtlichen Flughafenzubringern. Es war gruselig und im nachhinein erfuhr ich das es einer der gefährlichsten Pflaster der USA ist – aber ich habe ja überlebt.

Hier ein paar Bilder von der Reise.. 🙂

 

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